Ionische Küste
Die albanische ionische Küste erstreckt sich vom Vlora bis nach Saranda. Entlang der Küste gibt es viele kleine Buchten mit kiesigen Stränden und sauberes, kristallklares Wasser. Die ionische Küste ist eine der Schönheiten der albanischen Natur. Das typische mittelmeer Klima schafft die besten Voraussetzungen für einen wunderschönen Urlaub und viele Aktivitäten vor allem von April bis Oktober. Die albanische Küste, die seit der Antike besiedelt war, hat viele kulturelle Ressourcen: archäologische Zentren und Objekte, Burge und Schlösser, Museen, Kirchen, Moscheen, Tempel, ethnografische Objekte: In jedem Schritt kann man viele Kulturdenkmäler begegnen.
Wir geben Ihnen einige kurze Beschreibungen der Orte und der Kulturdenkmäler, die Teil unserer Reisen sind.


Palasa Dorf liegt auf einen großen natürlichen Balkon inmitten einer wunderschönen Umgebung von seltener natürlicher Schönheit. Symbole des Dorfes sind ein sehr alter Eichenbaum und die Kirche des Heiligen Dimitrios. Im Dorf gibt es Spuren einer alten Siedlung, wovon Julius Cesar die Angriffe gegen in Orik gelegene Armee des Pompeius organisierte. In der Nähe von Palasa Strand, in einem Ort namens Gramata ist einer römischer alter Steinbruch zu sehen. Das Dorf ist von Oliven, Zitronen, Orangenbäumen und Weinbergen umgeben.
Ein besonderes geografisches Phänomen ist das Delta des Palasa Baches. Es befindet sich am nordwestlichen Teil der Palasa Dorf. Es besteht aus Ablagerungen der Feststoff-Strömungen des Palasa Baches, hat die Form eines großen Kegels und wird auch "Bach der weißen Straßen" genannt. Es liegt von Meeresküste bis zur Autostraße mit eine länge vom 1 km und die Kegelbasis ist mehr als 2 km breit. Auf der Oberfläche des Kegels gibt es keine Vegetation und wegen der kalkhaltigen Steine scheint sie immer weiß.


Dhërmi ist einer der wichtigsten und bedeutendsten touristischen Zentren in ganz Albanien und einer der ältesten und charakteristischsten Dörfer der ionischen Küste. In Dhërmi gibt es viele alte Häuser mit charakteristischen Architektur wie die der Turm von Gjikopulli Stamm, Turm von Kumi Stamm und 7 Wassermühlen in Potam. Die ältesten Spuren des Dorfes gehören zum I Jahrhundert v. Chr. Im Dorf gibt es 30 Kirchen, einige von ihnen gut erhalten. Von besonderem Interesse, und einen Besuch Wert sind: die Kirche von Sankt Stefan mit seinen Spuren der byzantinischen Ära, die Kirche von Ipapandisa mit Elementen der westlichen Architektur, das Kloster von Panajinas mit der im XIV Jahrhundert gebaute Kirche, die mit Gravuren der damaligen Zeit dekoriert ist, das Kloster von Sankt Theodhore, das auf den Felsen über der Höhle der Piraten gebaut ist. Das gesamte Dorf schafft einen sehr schönen architektonischen Komplex und von dort ist die Aussicht auf Ionischen Meer erstaunlich.
Unterhalb des Dorfes, in der Nähe der Küste befindet sich der Strand von Dhërmi, einer der größten Strände des Ionischen Küste. Der weiße Sand, das klare Wasser und die Ruhe schaffen ideale Bedingungen für Sonnenbäder und eine perfekte Erholung.
Die Piratenhoehle liegt am Strand in der Nähe des Hügels, wo das Kloster von Saint Theodhore sich befindet. Es ist eine Karsthöhle durch Wellenkraft entstanden. Der Eintritt ist wegen großer Felsen, die sich am Anfang der Höhle liegen, schwer zu finden. Ein Steinblock in Form einer Säule trennt den Eingang in zwei Teile. Wenn das Meer ruhig ist, es ist leichter die Höhle zu besuchen, während bei starken Wellen es unmöglich ist. Sie ist mehr als 30 m lang, 8 m breit und 10 -12 m hoch.


Vuno liegt 13 km weit von Dhërmi auf der gleichen Höhe entlang der gleichen Straße. Auch hier sind die Häuser dicht nahe beieinander platziert und wegen dem charakteristischen Steinbau geben sie den Eindruck einer sie seien eine einzige Burg. Der Name des Dorfes stammt aus dem alten griechischen Vuno, die Hügel bedeutet. Auf der rechten Seite der Hauptstraße befindet sich die Kirche des XVI Jahrhunderts von Sankt Spiridon. Etwa 6 km weit von Vuno Dorf gibt es eine Straße Richtung Jali Strand, eine der Perlen der Region und die gesamte albanische Riviera.


Die Schlucht von Ngjipe befindet sich am unteren Teil des Ngjipe Bach, zwischen Vuno und Ilias. Es ist durch die erodierende Aktivität des Wassers der Gjipe Stroms gebildet. Seine Länge beträgt mehr als 2 km und die ist 100 m tief. Die natürliche Landschaft ist sehr attraktiv, der Sand ist sauber und das Wasser klar.


Himara
Die Geschichte von Himara ist sehr alt. 214 v.Chr. kamen die griechischen Kolonialisten von Korfu, Himara wurde von Phillip V. von Makedonien angegriffen, während in 167 v.Chr, wurde Himara eine romische Basis. In X Jahrhundert ist Himara von den Bulgaren erobert worden und in der byzantinischen Ära wurde "Chimarae" benannt. Während der osmanischen Besatzung fiel Himara unter der Herrschaft von Mehmet Ngadhnjimtari, aber im Jahre 1570 wurden die Türken von den Venezianern vertrieben. Kurz danach kehrten die Türken wieder in Himara zurück, und während dieser Zeit erlebte Himara einen erheblichen Rückgang. Im Jahr 1810 kam Himara unter der Herrschaft von Ali Pasha Tepelena. Während der letzten Periode der osmanischen Herrschaft hatte Himara eine gewisse Unabhängigkeit von der Zentralregierung und ist eines der ältesten Zentren des Christentums gewesen.
Der alte Teil der Stadt, die auf dem Hügel liegt, ist der Beweis des Altertums von Himara. Es gibt Mauernruinen der alten Burg (IV Jahrhundert v. Chr. bis XVI Jahrhundert), die als Festung für den Epirus Stamm von Kaons gebaut wurde und Zeuge der Widerstand der Himara für Freiheit und Unabhängigkeit ist.  Die seltene Architektur der Kirchen von Cassiopeia und Saint Pandos ist eine Attraktion für alle Besucher des Ionischen Riviera.
Am Fuße der Burg liegt der wunderbare Strand von Livadhi. Das Athali Kloster, eines der bedeutendsten religiösen Denkmäler der Region, begeistert immer noch alle mit ihrer Pracht. Die Höhle von Kardini, die Homer bei der Beschreibung der imaginäre Reise von Odissey im "Land der Himariots" inspiriert hat, ist auch ein sehr bedeutendes Gebäude.
Das ganze Leben von Himara ist rund um Tourismus organisiert.
Der Strand von Himara, mit seinem sauberen Sand und dem kristallklaren Wasser, ist er der ideale Platz zum Baden. Von der Nähe der Stadt aus erstreckt sich der Strand weiter am Süden bis zur kleinen Bucht und die Halbinsel von Spile. Auf dieser Bucht gibt es eine Höhle und Wasserquellen. Die Höhle hat eine interessante Geschichte, weil sie als Schutz während der Plünderungen der Seeräuber gedient hat. Im Zeitraum des Zog Königreich und während der italienischen Besetzung wurde der Bucht Porto Spilio genannt und hier wurden kommerziellen Aktivitäten zwischen Albanien und Italien durchgeführt wie zum Beispiel der Export nach Italien von verschiedenen Produkten wie Zitrusfrüchte, Mais, Oliven, etc.


In Richtung Süden von Himara, liegt einer der schönsten Plätze der gesamten Ionischen Küste: die Bucht von Porto Palermo. Von der Straße ist der kleine, aber sehr malerische, Llamani Strand zu sehen. Von dem Hügel über der Straße ist die grandiose Aussicht auf die Bucht von Porto Palermo mit der kleinen Insel und die Burg von Ali Pashe Tepelena in der Nähe der Küste sowie der Insel Korfu zu bewundern. Die Bucht von Porto Palermo ist einer der ehemaligen wichtigsten Militärbasen während des Kalten Krieges gewesen. Von der Höhe der Straße ist die Tunneleinfahrt für die militärischen U-Boote, sichtbar. Aus diesem Grund wurde der Pass entlang der Bucht während viel Jahren des kommunistischen Regimes verboten.
Das Schloss liegt auf einer Halbinsel, die durch einen schmalen Weg mit dem Land verbunden ist. Das Schloss steht imposant auf der Insel und ist mit großer Meisterschaft von den Arbeitern von Ali Pasha unter der Aufsicht des Architekten Petro Përmetari, nach den besten architektonischen und ästhetischen Traditionen der osmanischen militärischen Architektur, gebaut. Das Schloss ist 150 m breit und 400 m lang, die Wände erreichen die Höhe von 20 m und hat seine eigene Legende. Es wird von Ali Pascha als Geschenk für eine seiner Frauen, Vasilikia, gebaut, die nach den Chroniken jener Zeit die bevorzugte des Paschas von Iannina war. In der Burg gibt es nichts, und sie ist nicht mehr bewohnt. Es gibt unterirdische Tunnel, wo die Gefangenen von Ali Pasha, König Zog und Enver Hoxha festgehalten wurden. Der Blick, von der Schloss über die gesamte Küste ist sehr schön.